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Montag, 28 März 2016 07:20 geschrieben von Norman Frischmuth
Publiziert in Einzel-Projektmanagement

Konflikte in Projekten - positiv nutzen (Folge 19)

Niemand findet Sie toll und doch gibt es sie in jedem Projekt - Konflikte. Wie entstehen Konflikte und sind sie immer automatisch schlecht für unser Projekt? Lasst es uns gemeinsam ergründen!

 

Konflikte in Projekten positiv nutzen

Wenn Menschen sich zusammensetzen und -arbeiten entstehen nicht selten Konflikte. Aber ist das immer negativ? Denn grundsätzlich repräsentiert ein Konflikt gegensätzliche Meinungen, die aufeinander treffen. Betrachtet man Konflikte auf diese Weise, sind sie nur Meinungsunterschiede und damit zunächst einmal kein ungewöhnliches Phänomen.

Wieso sind Konflikte also so negativ besetzt? Um das besser zu verstehen, ist es sinnvoll auf eine typische Konfliktsituation einzugehen. In welcher konkreten Situation können Konflikte entstehen beziehungsweise sichtbar werden?

In der Regel im Gespräch. Also beispielsweise bei einem Projektmeeting oder einem Auftragsklärungsgespräch.

Jemand ist nicht derselben Meinung oder hat ein Problem mit Art und Weise wie Dinge umgesetzt werden. Das ist zunächst nicht schlimm. Allerdings sollte man jetzt schon die möglichen Konsequenzen dieses Einwandes durchgehen: Im schlimmsten Fall sind das Diskussionen und Wortgefechte. Und das, obwohl man eigentlich wichtigere Dinge zu tun hätte.

Trotzdem sollte man Konflikten nicht aus dem Weg gehen, sondern sich darauf einlassen und diese vernünftig bearbeiten, sodass es erst gar nicht zu den unangenehmen Konsequenzen kommt. Um dies in der Praxis umsetzen zu können, muss man die Sensibilität im Erkennen von potenziellen Konflikten schärfen.

Gelesen 1524 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 28 April 2021 15:07
Norman Frischmuth

Über den Autor

Norman Frischmuth

Nach der Berufsausbildung zum Industriekaufmann bei der AEG AG absolvierte Norman Frischmuth das Studium der Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Informationsmanagement. Seine Diplomarbeit mit dem Titel „Anreizsysteme für den innerbetrieblichen Wissensmarkt“ bildete die Grundlage für die spätere Entwicklung der webbasierten Projektmanagementlösung Blue Ant. Während und nach seinem Studium war Norman Frischmuth als Berater und später Projektleiter bei unterschiedlichen IT-Unternehmen tätig.

Gemeinsam mit Kollegen gründete er Ende 2001 die proventis GmbH und ist seit diesem Zeitpunkt geschäftsführender Gesellschafter. Kernprodukt der proventis GmbH ist die Multi-Projektmanagemensoftware Blue Ant. In dieser Zeit hat er bei über 100 MPM-Implementierungsprojekten in Deutschland, Österreich und Schweden mitgewirkt, seine Schwerpunkte sind dabei: Project Management Office-Integration und die Etablierung von Ressourcenmanagement in Unternehmen mit 500 - 5000 Mitarbeitern

Seit 2003 engagiert er sich zudem im Hochschul- und Universitätsbereich und unterstützt Seminare sowie eLearning- und Blended-Learning-Veranstaltungen unteranderem an der Humboldt Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Hochschule für Technik und Wirtschaft und der Beth-Hochschule.

Im Rahmen seines ehrenamtlichen Engagements ist er seit 2009 Mitglied der Regionalleitung Berlin der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM).

Sein besonderes Engagement gilt der Vermittlung von Wissen und Erfahrungen im Rahmen von Seminaren, Vortragsreihen und der Beratung zum Thema praxisnahes Multi-Projektmanagement.

Seit 2003 unterrichtet Norman Frischmuth an Berliner Universitäten und Hochschulen mit Leidenschaft das Thema Projektmanagement. Seine praxisorientierte Vortragsweise gibt Anlass zum Weiterdenken und Raum für neue Fragen. Seit 2009 ist Norman Frischmuth Mitglied der Regionalleitung der GPM in Berlin.

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