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Dienstag, 08 März 2016 12:08 geschrieben von Norman Frischmuth
Publiziert in Einzel-Projektmanagement

Was sind SMARTE Ziele? (Folge 3)

Ein Projektziel sollte niemals mit dem umgangssprachlich verwendeten Begriff Ziel verwechselt werden. Um das zu verhindern, merke Dir einfach die SMART-Formel. Hier erfährst Du, was sich dahinter verbirgt.

SMARTe Ziele vermeiden viele Missverständnisse

Im Projektmanagement dienen Ziele dem gemeinsamen Verständnis aller Beteiligten darüber, was zu erreichen ist. Der Auftraggeber eines Projektes hat eine Vorstellung des Projektergebnisses im Kopf. Am Ende wird er prüfen, inwiefern das Erreichte sich mit diesen Vorstellungen deckt. Woher weiß man als Projektleiter aber, was der Auftraggeber konkret will?

Die Gedanken des Auftraggebers sollten immer dokumentiert und mit Hilfe der Projektlanung auf eine Realisierbarkeit hin geprüft werden. Die Ausgangssituation hierfür bildet das Wissen um das Projektziel.

Was also ist ein Projektziel? Zur Beantwortung dieser Frage wird gerne auf die so genannte Zielformel SMART verwiesen. Dabei steht jeder Buchstabe für eine Anforderung an eine gute Zielbeschreibung.

Was heißt SMART?

  • S steht für spezifisch. Was soll genau erreicht werden? Alles was nicht ausgesprochen wird, läuft Gefahr, nicht umgesetzt zu werden.
  • M steht für messbar. Wann genau ist das Ziel erreicht? Nur messbare Ziele lassen sich sinnvoll planen und verfolgen.
  • A steht für attraktiv und abgestimmt. Das Projekt sollte sich lohnen und die Randbedingungen müssen offengelegt werden.
  • R steht für realistisch. Hier muss vor Projektbeginn geprüft werden, ob es in der gewünschten Ausprägung und unter Berücksichtigung der Randbedingungen sowie der Zeitvorgabe umsetzbar ist.
  • T steht daher für terminiert und gibt den Endtermin vor.
Gelesen 1531 mal Letzte Änderung am Freitag, 30 April 2021 12:32
Norman Frischmuth

Über den Autor

Norman Frischmuth

Nach der Berufsausbildung zum Industriekaufmann bei der AEG AG absolvierte Norman Frischmuth das Studium der Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Informationsmanagement. Seine Diplomarbeit mit dem Titel „Anreizsysteme für den innerbetrieblichen Wissensmarkt“ bildete die Grundlage für die spätere Entwicklung der webbasierten Projektmanagementlösung Blue Ant. Während und nach seinem Studium war Norman Frischmuth als Berater und später Projektleiter bei unterschiedlichen IT-Unternehmen tätig.

Gemeinsam mit Kollegen gründete er Ende 2001 die proventis GmbH und ist seit diesem Zeitpunkt geschäftsführender Gesellschafter. Kernprodukt der proventis GmbH ist die Multi-Projektmanagemensoftware Blue Ant. In dieser Zeit hat er bei über 100 MPM-Implementierungsprojekten in Deutschland, Österreich und Schweden mitgewirkt, seine Schwerpunkte sind dabei: Project Management Office-Integration und die Etablierung von Ressourcenmanagement in Unternehmen mit 500 - 5000 Mitarbeitern

Seit 2003 engagiert er sich zudem im Hochschul- und Universitätsbereich und unterstützt Seminare sowie eLearning- und Blended-Learning-Veranstaltungen unteranderem an der Humboldt Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Hochschule für Technik und Wirtschaft und der Beth-Hochschule.

Im Rahmen seines ehrenamtlichen Engagements ist er seit 2009 Mitglied der Regionalleitung Berlin der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM).

Sein besonderes Engagement gilt der Vermittlung von Wissen und Erfahrungen im Rahmen von Seminaren, Vortragsreihen und der Beratung zum Thema praxisnahes Multi-Projektmanagement.

Seit 2003 unterrichtet Norman Frischmuth an Berliner Universitäten und Hochschulen mit Leidenschaft das Thema Projektmanagement. Seine praxisorientierte Vortragsweise gibt Anlass zum Weiterdenken und Raum für neue Fragen. Seit 2009 ist Norman Frischmuth Mitglied der Regionalleitung der GPM in Berlin.

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